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29. November 2021 Zurück

Corona-ABC für Unternehmen aus dem Kreis Unna

Um Unternehmen kurz und unkompliziert zu aktuellen Corona-Fragestellungen aus der betrieblichen Praxis zu informieren, haben wir untenstehende Liste für Sie erarbeitet.

Ihr Anliegen wird nicht thematisiert? Kein Problem: Unsere Berater*innen aus dem WFG-Krisenteam stehen Ihnen telefonisch Rede und Antwort und sind unter 02303/27-1690 zu erreichen. Die Liste wird übrigens laufend ergänzt und überarbeitet.

A

App
In Deutschland gibt es eine Corona-Warn-App, die hilft festzustellen, ob jemand in Kontakt mit einer infizierten Person war. Hilfe bei Problemen mit der App gibt es bei der Hotline unter +49 (0)800 7540001.

Arbeitsschutzverordnung                                                                                                                     

Als Arbeitgeber sind Sie verpflichtet, die Corona-Arbeitsschutzverordnung einzuhalten und Ihre Mitarbeiter*innen vor einer Ansteckung im Betrieb zu schützen. Die Corona Arbeitsschutzverordnung wird aktuell regelmäßig überarbeitet. In der aktuellen Fassung ist Sie bis zum 19. März 2022 gültig. 

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung enthält neu die Verpflichtung der Arbeitgeber, Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19-Erkrankung und bestehende Möglichkeiten einer Impfung zu informieren, die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten zu unterstützen sowie Beschäftigte zur Wahrnehmung von Impfangeboten freizustellen.

Ansonsten gelten die bestehenden Arbeitsschutzregeln fort:

- Betriebliche Hygienepläne sind wie bisher zu erstellen und zu aktualisieren, umzusetzen sowie in geeigneter Weise zugänglich zu machen. Dazu sind weiterhin die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln und die branchenbezogenen Praxishilfen der Unfallversicherungsträger heranzuziehen.

- Arbeitgeber bleiben verpflichtet, in ihren Betrieben mindestens zweimal pro Woche für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Präsenz die Möglichkeit für Schnell- oder Selbsttests anzubieten.

- Der Arbeitgeber kann den Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten bei der Festlegung der erforderlichen Schutzmaßnahmen berücksichtigen, eine entsprechende Auskunftspflicht der Beschäftigten besteht jedoch nicht.

- Betriebsbedingte Kontakte und die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen müssen weiterhin auf das notwendige Minimum reduziert bleiben. Dazu kann auch Homeoffice einen wichtigen Beitrag leisten.

- Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen, wo andere Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz gewähren.

- Auch während der Pausenzeiten und in Pausenbereichen muss der Infektionsschutz gewährleistet bleiben.

Die Änderungen sind am 24. November 2021 in Kraft getreten.

Quelle: https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/2021/corona-arbeitsschutzverordnung-verlaengert-und-ergaenzt.html

Die aktuelle Verordnung finden Sie hier: https://www.bmas.de/DE/Service/Gesetze-und-Gesetzesvorhaben/sars-cov-2-arbeitsschutzverordnung.html

FAQ zur Corona-Arbeitsschutzverordnung: https://www.bmas.de/DE/Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-ASVO/faq-corona-asvo.html





Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung                                                                                                   

Wer an COVID-19 erkrankt ist, erhält von seiner behandelnden Ärztin beziehungsweise seinem behandelnden Arzt eine Krankschreibung.   
Hinweis: Das Gesundheitsamt stellt keine Krankschreibungen aus. Wer nicht an COVID-19, sondern an einer leichten Atemwegserkrankung leidet (Erkältung, grippaler Infekt etc.), kann seit dem 19. Oktober 2020 telefonisch krankgeschrieben werden. Diese Regelung gilt vorerst befristet bis Ende Dezember 2021. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte können demnach Patientinnen und Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankscheiben. Dazu ist eine eingehende telefonische Befragung oder eine Videosprechstunde notwendig, ein persönliches Vorstellen in der Praxis entfällt dagegen.
Einmalig kann die Krankschreibung telefonisch für weitere sieben Kalendertage verlängert werden.


Ausbildungsförderung
Um die betriebliche Ausbildung auch in Corona-Zeiten zu sichern, gibt es für kleine und mittlere Unternehmen (bis max. 249 auf Vollzeit gerechnete Beschäftigte) Zuschüsse und Prämien von der Bundesagentur für Arbeit.
Um die Ausbildungsprämie oder die Ausbildungsprämie plus zu erhalten, muss der Betrieb erheblich von der Corona-Krise betroffen sein.
Dafür gelten diese Kriterien:
Die Beschäftigten haben im Jahr 2020 mindestens in einem Monat in Kurzarbeit gearbeitet oder der Umsatz des Ausbildungsbetriebs ist im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum entweder

  • in 2 aufeinanderfolgenden Monaten um durchschnittlich 50 Prozent zurückgegangen oder      
  • in 5 zusammenhängenden Monaten um durchschnittlich 30 Prozent zurückgegangen.

Wurde das Unternehmen nach April 2019 gegründet, kann in beiden Varianten alternativ der Durchschnitt des jeweiligen Zeitraums für 2020 mit dem Durchschnitt der Umsätze der Monate November und Dezember 2019 verglichen werden.  
Neue Regelungen ab dem 1. Juni 2021:      




B

Betriebliche Pandemieplanung

Tipps für eine betriebliche Pandemieplanung gibt es hier: https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/2054


C

Corona-Hilfen

Eine Übersicht vieler aktueller Finanzhilfen für Unternehmen und (Solo-)Selbstständige finden Sie hier: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/C-D/coronahilfen-foerderinstrumente-infografik-aktuell.pdf?__blob=publicationFile&v=42


Corona-Schutzverordnung NRW
Seit dem 24. November 2021 gilt für NRW eine neue Corona-Schutzverordnung (Gültigkeit aktuell bis zum 21. Dezember 2021).
Die wichtigsten Neuregelungen im Überblick:
2G-Plus-Regelung in Einrichtungen mit hohem Infektionsrisiko (Diskotheken, Clubs, Tanzveranstaltungen und Karnevalssitzungen und ähnlich Brauchtumsveranstaltungen): Teilnahme nur mit Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung mit zusätzlichem Test (Schnelltest – max. 24 Stunden alt; PCR-Test – max. 48 Stunden alt)

2G im Kultur- und Freizeitbereich
Zutritt nur mit Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung zu Restaurants, Gastronomie, Theater, Kino, Konzerte, Museen, Veranstaltungen, Tierparks, zoologische Gärten, Wellnesseinrichtungen, Schwimmbädern und weiteren Freizeit- und Kultureinrichtungen.

Ergänzende 3G-Regelungen
Nachweis einer vollständigen Impfung, Genesung oder Test (Schnelltest 24 Stunden, PCR-Test 48 Stunden) am Arbeitsplatz, im ÖPNV, in Bildungseinrichtungen und -veranstaltungen der schulischen, beruflichen und sozialen Bildung, bei standesamtlichen Trauungen, Friseurbesuchen und nicht-touristischen Übernachtungen.

Maskenpflicht
gilt weiterhin im ÖPNV, in Innenräumen mit Publikumsverkehr und in Außenbereichen, soweit die zuständige Behörde dies konkret für bestimmte Bereiche anordnet (bspw. Innenstädte, Fußgängerzonen, Weihnachtsmärkte, …).

Eine Übersicht der aktuellsten Verordnungen finden Sie hier: Verordnungen, Allgemeinverfügungen und Erlasse | Arbeit.Gesundheit.Soziales (mags.nrw)

Die aktuelle Corona-Schutzverordnung:
Microsoft Word - 2021-11-26_CoronaSchVO ab 27.11.2021_Lesefassung mit Markierungen.docx (mags.nrw)

Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregeln“ zur CoronaSchVO NRW: https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/210929_anlage_coronaschvo_ab_01.10.2021_lesefassung_korr.pdf

Weitere Informationen zu Regelungen: Coronavirus | Das Landesportal Wir in NRW

 

Coronaverdacht/-fall im Betrieb – erste Schritte
Bei einem Verdacht sollte der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin umgehend nach Hause geschickt und von diesem/dieser eine telefonische Anmeldung beim Hausarzt vorgenommen werden.
Räume, in denen sich eine COVID-19 erkrankte Person aufgehalten hat, sind soweit möglich gut zu lüften. Die Kontaktflächen im Betrieb (z. B. Arbeitsplatz, Toiletten, Türgriffe, Tastaturen, Telefone) sind von unterwiesenen Reinigungskräften/Personal gründlich zu reinigen und mit einem für Viren geeigneten Desinfektionsmittel zu desinfizieren.
Stellen Sie fest, welche Personen sich in unmittelbarer Nähe der Verdachtsperson aufgehalten haben. Diese Information ist wichtig zur Ermittlung der Infektionsketten und muss bei Bedarf dem Gesundheitsamt übermittelt werden (siehe auch Kontaktnachverfolgung).
Bis zum Bekanntwerden des Testergebnisses muss der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin in häuslicher Quarantäne bleiben. Bei positivem Testergebnis bleibt der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin 14 Tage in häuslicher Quarantäne. Dies gilt auch bei milden Krankheitsverläufen. Bei Bestätigung der Infektion durch ein positives Testergebnis meldet der Arzt das Ergebnis an das Gesundheitsamt. Dieses wendet sich dann an den Betrieb und ordnet weitere Maßnahmen an. Weitere – ausführliche Informationen gibt es auch in dieser Broschüre: https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3790



D

 

Digitale Lösungen für Einzelhandel, Veranstaltungsbranche und Gastgewerbe
Die DIHK hat eine Datenbank von Anbietern für digitale Lösungen zusammengestellt. Sie soll betroffenen Unternehmen helfen, einen passenden Anbieter für Themen wie „Personenzählung und Zutrittssysteme“ oder „Smart Services“ zu finden. Entsprechende Dienstleister sind hier gelistet.



Dienstreisen
Planen Sie eine Dienstreise ins In- oder Ausland, die Sie nicht verschieben können? Benötigen Sie dringend die persönliche Unterstützung eines internationalen Spezialisten an Ihrem Standort im Kreis Unna? Trotz Corona ist es in der Regel möglich, diese dringend nötigen Reisen anzutreten. Für Dienstreisen gelten nämlich andere Regelungen als für Reisen zu touristischen Zwecken. Die genauen Bestimmungen sind von Land zu Land unterschiedlich und ändern sich durch die Anpassung der Verordnungen an die aktuell dynamische Corona-Lage derzeit regelmäßig.
Unser WFG-Krisenteam berät sie gerne zu Ihrem aktuellen Reisevorhaben. Bitte senden uns eine Mail mit den geplanten Reisedaten und dem Reiseziel (bzw. Herkunftsland des Einreisenden) an postwfg-kreis-unnade oder kontaktieren Sie das Krisenteam telefonisch, Tel. 02303 27-1690.

 

3G am Arbeitsplatz
Seit dem 24. November 2021 gilt die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Das BMAS hat diesbezüglich FAQs mit Fragen und Antworten zur 3G-Regelung bereitgestellt. Sie sind unter dem folgenden Link abrufbar: https://www.bmas.de/DE/Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-ASVO/faq-corona-asvo.html

Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:
Pflichten des Arbeitgebers und der Beschäftigten

Arbeitgeber sind zur Kontrolle des 3G-Nachweises vor Betreten der Arbeitsstätte und der Dokumentation dieser Kontrollen verpflichtet. Sie sind nicht selbst zur Testung oder Bereitstellung der Testmöglichkeit verpflichtet. Die Testverpflichtung nach § 4 ArbeitsschutzVO kann auch künftig mit Selbsttests erfüllt werden.
Beschäftigte haben eigenverantwortlich dafür Sorge zu tragen, dass sie gültige 3G-Nachweise vorlegen können. Hierfür können die kostenfreien Bürgertests oder die betrieblichen Testangebote in Anspruch genommen werden. Letztere allerdings nur, sofern sie durch beauftragte Dritte durchgeführt und bescheinigt oder unter Aufsicht im Betrieb durchgeführt und dokumentiert werden. Will oder kann der Arbeitnehmer seinen 3G-Status nicht preisgeben bzw. nachweisen und erbringt infolgedessen seine Arbeitsleistung nicht, steht ihm in der Regel auch kein Vergütungsanspruch zu.

Will der Arbeitnehmer den Testnachweis erbringen, ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet, die entsprechenden Testmöglichkeiten bereit zu stellen. Ihn trifft lediglich die Testangebotspflicht nach der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Selbsttests bleiben damit auch weiterhin unbeaufsichtigt zulässig. Der Arbeitnehmer ist dann gezwungen – ausgehend von einer fünf-Tage-Woche – fünf Testnachweise selbst zu beschaffen. Bietet der Arbeitgeber demgegenüber zwei Testungen unter Aufsicht im Betrieb an, muss der Arbeitnehmer drei Testnachweise selbst beschaffen.  
Nach der Definition des Beschäftigten i. S. d. § 2 Abs. 2 ArbSchG fallen auch Zeitarbeitskräfte unter die 3G-Regelung. Denkbar sind zusätzliche Vereinbarungen im Verhältnis Entleiher zum Verleiher.

Anforderungen an den Testnachweise
Die zugrunde liegende Testung darf maximal 24 Stunden zurückliegen. Etwas anderes gilt nur im Falle des Einsatzes von PCR-Tests oder vergleichbaren Verfahren. Hier darf die Testung maximal 48 Stunden zurückliegen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt der betrieblichen Zugangskontrolle.

Dokumentation der betrieblichen Zugangskontrollen

Es genügt, am jeweiligen Kontrolltag den Vor- und Zunamen der Beschäftigten in einer Liste „abzuhaken“, wenn der jeweilige Nachweis durch den Beschäftigten erbracht worden ist. Die Verarbeitung des Datums kann auch elektronisch erfolgen. Bei geimpften und genesenen Personen muss das Vorhandensein eines gültigen Nachweises nur einmal erfasst und dokumentiert werden. Bei Genesenen ist in diesem Fall zusätzlich das Enddatum des Genesenenstatus zu dokumentieren.

Datenschutzrechtliche Hinweise
Der Arbeitgeber darf den Impf-, Genesenen- und Testnachweis verarbeiten, soweit dies zum Zweck der Nachweiskontrolle erforderlich ist. Darüber hinaus ist dem Arbeitgeber gestattet, die Daten bei der Anpassung des betrieblichen Hygienekonzepts zu verwenden. Die Daten sind spätestens sechs Monate nach ihrer Erhebung zu löschen. Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass eine Kenntnisnahme der erfassten Daten durch Unbefugte (Dritte oder Kollegen) ausgeschlossen ist.

Die neue Verpflichtung, den 3G-Status ihrer Beschäftigten zu ermitteln und zu dokumentieren, stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Digitale Lösungen können bei der Umsetzung helfen. Der DIHK hat deshalb in der Datenbank "Digitale Zugangslösungen" die neue Kategorie "Test- und Impfstatus" eingeführt: Dort gibt es nun auch Apps und weitere Lösungen, die etwa die Schnelltestdokumentation oder den Informationsaustausch mit dem Gesundheitsamt erleichtern.
https://www.ihk.de/themen/innovation/digitale-anwendungen





E

Entlassungskriterien – Wann gelte ich wieder als gesund?
Über das Ende der Quarantäne/Isolierung entscheidet das Gesundheitsamt. Hier finden sich Entlassungskriterien aus der Isolierung: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Entlassmanagement-Infografik.pdf?__blob=publicationFile



Erkrankungssymptome

Sie verspüren Erkrankungssymptome – und wollen wissen, ob es eine Covid-19-Erkrankung ist?
Hier gibt es eine Orientierungshilfe.



G

Gastgewerbe fördern
In Kooperation mit der NRW.BANK und dem DEHOGA NRW haben die IHKs in NRW eine Neuauflage des Flyers „Gastgeber fördern” erstellt. Kurz und übersichtlich werden die während der Corona-Krise angepassten Förderprogramme in Tabellenform dargestellt. Die Übersicht zum Download nennt die einzelnen Fördertöpfe und informiert über Fördervoraussetzungen. Mehr unter: https://www.dortmund.ihk24.de/blueprint/servlet/resource/blob/4895682/9e12d2fb2b917ae47a858fff635c6e86/flyer-gastgeber-foerdern-data.pdf

 

Grundsicherung Vereinfachte Antragstellung

Zur Abfederung von Härten der Lockdown-Maßnahmen hat der Bund bereits Ende März 2020 einen erleichterten Zugang für die Grundsicherung geschaffen und diese Regelungen bereits bis Ende 31. Dezember 2021 verlängert. Dabei wurden die Vermögensprüfungen eingeschränkt, die Regelungen zu Erstattungen für Aufwendungen für Unterkunft und Heizung deutlich verschlankt und die Bewilligung vorläufiger Leistungen vereinfacht. Mit diesen Regelungen sollen Personengruppen unterstützt werden, deren Existenzgrundlage im Rahmen der Pandemie-Maßnahmen in Gefahr geraten ist – darunter Personen im Kurzarbeitergeldbezug, Freiberufler:innen, Solo-Selbständige oder Kleinunternehmer:innen.
Weitere Informationen und die Antragsunterlagen erhalten Sie hier: Grundsicherung für Kurzarbeitende und Selbstständige (arbeitsagentur.de)

Wenden Sie sich auch direkt an das Jobcenter Kreis Unna (bei Wohnsitz im Kreis Unna): https://www.jobcenter-kreis-unna.de/

 

H

Homeoffice-Pflicht
Nach § 28b Abs. 4 Infektionsschutzgesetz (IfSG) in der neuen Fassung hat der Arbeitgeber den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen.
Diese Regelung entspricht dem durch das Vierte Bevölkerungsschutzgesetz eingefügten § 28b Abs. 7 IfSG in der bis zum 30. Juni 2021 gültigen Fassung.

Entgegenstehende betriebsbedingte Gründe können vorliegen, wenn die Betriebsabläufe sonst erheblich eingeschränkt würden oder gar nicht aufrechterhalten werden könnten. Beispiele können sein: mit einer Bürotätigkeit verbundene Nebentätigkeiten wie die Bearbeitung und Verteilung der eingehenden Post, die Bearbeitung des Wareneingangs und Warenausgangs, Schalterdienste bei weiterhin erforderlichen Kunden- und Mitarbeiterkontakten, Materialausgabe, Reparatur- und Wartungsaufgaben (zum Beispiel IT-Service), Hausmeisterdienste und Notdienste zur Aufrechterhaltung des Betriebes, unter Umständen auch die Sicherstellung der Ersten Hilfe im Betrieb. Technische oder organisatorische Gründe, wie zum Beispiel die Nichtverfügbarkeit benötigter IT-Ausstattung, notwendige Veränderung der Arbeitsorganisation oder unzureichende Qualifizierung der betroffenen Beschäftigten können in der Regel nur vorübergehend bis zur Beseitigung des Verhinderungsgrunds angeführt werden. Auch können besondere Anforderungen des Betriebsdatenschutzes und des Schutzes von Betriebsgeheimnissen gegen die Ausführung von Tätigkeiten im Homeoffice sprechen.

Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen. Gründe, die dem entgegenstehen, können beispielsweise räumliche Enge, Störungen durch Dritte oder unzureichende Ausstattung sein. Über die Gründe, die dem Homeoffice entgegenstehen, reicht eine formlose Mitteilung des Beschäftigten auf Verlangen des Arbeitgebers aus.
Liegen betriebliche Gründe dafür vor, dass die Homeoffice-Maßnahme nicht umgesetzt werden kann, muss der Arbeitgeber auf Verlangen der zuständigen Behörde diese Gründe darlegen. Die zuständige Behörde zum Vollzug dieser Regelung bestimmen die Länder nach § 54 IfSG.



Hotlines im Kreis Unna

  • Hotline Gesundheitsbehörde Kreis Unna: 0800 / 10 20 205 (Mo. - Fr. 8 bis 12 Uhr)
  • Kommunale Ausländerbehörde-Hotline: 02303 / 27 33 33
  • Coronavirus-Hotline NRW-Gesundheitsministerium: 0211 / 9119 1001 (Mo.- Fr. 8 bis 18 Uhr)
  • Coronavirus-Hotline Bundesgesundheitsministerium: 030 / 34 64 65 100
  • Infotelefon (für Unternehmen und Azubis) der IHK zu Dortmund:  0231 / 5417- 444 (zu den Geschäftszeiten)
  • Infotelefon (für Unternehmen) der WFG Kreis Unna: 02303 / 27 1690
  • Infotelefon der Erziehungsberatungsstelle (für Bönen, Fröndenberg und Holzwickede): 02301 / 945940 (Mo.-Do. 8 - 15.45 Uhr, Fr. 8 - 12.30 Uhr)

 

I

Impf- und Testzertifikate – Fälschungen im Umlauf
In der aktuellen Situation kommt es häufiger vor, das gefälschte Impf- oder Testnachweise vorgelegt werden. Im Internet können diese Fälschungen gekauft werden.
Überprüfen Sie die vorgelegten Impfnachweise auch immer mit Hilfe der CovPass Check App oder der Corona Warn-App.
Im Hinblick auf gefälschte Testzertifikate sollte es eine Plausibilitätsprüfung geben: Wo wurde der Test gemacht? Ist die Teststelle bekannt? Gefälschte Testzertifikate stammen meist aus anderen Gemeinden als der Heimatgemeinde.
Weitere Informationen:
https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/corona-gefaelschte-impfpaesse/
https://lka.polizei.nrw/betrug-mit-dem-corona-virus

 

K

Kinderkrankengeld – verlängerter Anspruch für Eltern
Gesetzlich krankenversicherte Eltern können Seit Januar 2021 je gesetzlich krankenversichertem Kind für 30 statt bisher 20 Arbeitstage Kinderkrankengeld beantragen, Alleinerziehende für 60 statt bisher 40 Arbeitstage. Bei mehreren Kindern besteht der Anspruch je Elternteil für nicht mehr als 65 Arbeitstage, für Alleinerziehende für nicht mehr als 130 Arbeitstage. Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder KiTas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der KiTa eingeschränkt wurde.
Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten Ihrer Krankenkasse.
Weitere Informationen: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/kinderbetreuung-bei-schul-und-kitaschliessungen/faq-kinderkrankentage-kinderkrankengeld/fragen-und-antworten-zu-kinderkrankentagen-und-zum-kinderkrankengeld-164976


Nicht gesetzlich Versicherte wie Selbständige und Freiberufler, sonstige Privatversicherte und freiwillig gesetzlich Versicherte ohne Anspruch auf Kinderkrankengeld sowie gesetzlich Versicherte mit privat versichertem Kind sind durch die Regelungen des Bundes leider nicht anspruchsberechtigt.
Hier sorgt die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen dafür, dass diese Lücke geschlossen wird. Für Personengruppen, die keinen Anspruch auf Kinderkrankengeld gem. § 45 SGB V oder vergleichbare Leistungen haben, wurde ein besonderes Programm zur „Betreuungsentschädigung“ geschaffen. Anspruchsvoraussetzung ist, dass ein Kind unter 12 Jahren häuslich betreut wird. Die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, ist unschädlich. Beantragt werden können bis zu 10 Tage Verdienstausfallsentschädigung pro Kind (bei Alleinerziehenden 20 Tage).
Der Tagessatz orientiert sich an den Entschädigungen nach Infektionsschutzgesetz und beträgt pauschal 92 Euro.
Informationen und den Link zur Antragstellung finden Sie hier: https://www.land.nrw/pressemitteilung/betreuungsentschaedigung-digitaler-antrag-kann-ab-sofort-gestellt-werden


 

Kontaktnachverfolgung

Sie haben einen Infektionsverdacht/-fall im Betrieb und möchten eine Liste der Kontaktpersonen aufstellen, dann hilft Ihnen diese Grafik des Robert-Koch-Institutes weiter: Kontaktpersonennachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen (rki.de)
Eine Vorlage zur Anlage einer Kontaktpersonenliste findet sich hier: Corona - Kontaktpersonenliste.pdf (aglasterhausen.de)
Sie können damit die Kontaktnachverfolgung des Gesundheitsamtes unterstützen.


Kredit
Als Unternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler sind Sie durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten und benötigen einen Kredit?
Um Ihre Liquidität zu verbessern und laufende Kosten zu decken, können Sie jetzt einen KfW-Kredit erhalten. Den Kredit beantragen Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse.Informationen zu den verschiedenen Angeboten der KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau sowie der NRW.Bank finden Sie hier.

 

 

Kurzarbeitergeld: Aktuelle Regelungen
Kurzarbeitergeld hilft, Ihrem Betrieb wertvolle Arbeitskräfte zu erhalten, auch wenn Ihre Beschäftigten vorübergehend zu wenig Arbeit haben. Für die Zeit der Kurzarbeit ersetzt es Ihnen einen Teil der Kosten des Entgelts für Ihre Beschäftigten. Außerdem werden Ihnen die Sozialversicherungsbeiträge abzüglich der Arbeitslosenversicherung pauschaliert zu 50 oder 100 Prozent erstattet. Kurzarbeitergeld erfordert, dass Ihr Betrieb bestimmte Voraussetzungen erfüllt. So müssen zum Beispiel

•    mindestens 10 Prozent Ihrer Beschäftigten einen Entgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.

•    Ihre Angestellten Überstunden und positive Zeitguthaben abgebaut haben (bis auf bestimmte Ausnahmen).

Ihre Beschäftigten erhalten 60 Prozent des Netto-Entgelts als Kurzarbeitergeld (Beschäftigte mit mindestens einem Kind: 67 Prozent). Ab dem 4. Bezugsmonat kann das Kurzarbeitergeld erhöht werden – vorausgesetzt, der Entgeltausfall beträgt im jeweiligen Monat mindestens 50 Prozent.

Die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes bis 31. Dezember 2021 gilt nur, wenn Sie spätestens für März 2021 erstmalig Kurzarbeitergeld erhalten. Beginnt ab April 2021 für Ihren Betrieb eine neue Bezugsdauer, zum Beispiel nach einer Unterbrechung der Kurzarbeit von mindestens 3 Monaten, kann das Kurzarbeitergeld nicht wie oben beschrieben erhöht werden. In diesen Fällen bleiben auch die vor Beginn der neuen Bezugsdauer liegenden Bezugszeiträume von Kurzarbeitergeld unberücksichtigt.

Soweit spätestens September 2021 der erste Kalendermonat ist, für den Ihr Betrieb Kurzarbeitergeld erhält, werden die von Ihnen als Betrieb allein während der Kurzarbeit zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge pauschaliert erstattet. Der Umfang dieser Erstattung ist davon abhängig, in welchen Kalendermonaten es Kurzarbeit gab.

•    Für die Zeit vom 01.01.2021 bis 30.09.2021 beträgt der Erstattungssatz 100 Prozent.

•    Für die Zeit vom 01.10.2021 bis 31.12.2021 beträgt der Erstattungssatz 50 Prozent.  

Weitere Informationen sowie die Antragstellung sind auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit abrufbar.
Die genannten Voraussetzungen gelten befristet bis 31. Dezember 2021.



L

Lüften
Zur Pandemieprävention gehört das Lüften von geschlossenen Räumen, um die Aerosolkonzentration niedrig zu halten. Empfehlungen zum Lüftungsverhalten von Innenraumarbeitsplätzen finden sich hier:
https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3932
 

 
Lüftungsrechner
Mit diesem Online-Lüftungsrechner können Sie nach Bestimmung der Raumgröße und Anzahl der anwesenden Personen die Lüftungsintervalle bestimmen. https://www.bgn.de/lueftungsrechner/



N

NRW.BANK Finanzierungshilfen
Die NRW.BANK, die Förderbank des Landes NRW, hat ähnlich wie die KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau eigene Programme zur finanziellen Unterstützung von Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen eingerichtet, die durch die aktuelle Krise in finanzielle Engpässe geraten sind. Alle Prozesse rund um die Corona-Pandemie sind sehr dynamisch. Die NRW.BANK hat bereits diverse Programmänderungen umgesetzt und arbeitet in enger Abstimmung mit dem Land an weiteren programmbezogenen Hilfsmaßnahmen.
Quelle  und weitere Informationen zum Thema: https://www.nrwbank.de/de/themen/gruendung/corona-hilfe-nrwbank.html

 


P

PCR Test
PCR-Tests können entweder über den zuständigen Betriebsarzt oder spezielle Testzentren im Unternehmen erfolgen. Hilfestellung beim Testen bzw. ggf. bei der Einweisung gibt das Gesundheitsnetz Unna. http://www.mein-gesundheitsnetz.com/, Tel.: 02303 929348.
Sollte der Test positiv ausfallen, muss dieses Ergebnis unmittelbar an das Gesundheitsamt des Kreises Unna gemeldet werden. Den Vordruck finden Sie hier: 40_Meldung Vordruck Corona Schnelltest.indd (kreis-unna.de)

 
Prävention

Prävention allgemein: Regel AHA+A+L-3G?
AHA-Regel: Abstand, Händewaschen und medizinische Maske
L: Lüften: Halten sich mehrere Menschen gemeinsam in einem geschlossenen Raum wie in Schulen oder Büros auf, soll regelmäßig gelüftet werden.
A: App, also für die Corona-Warn-App
Vermeidung der 3G: Geschlossene Räume, Gruppen und Gedränge




Q

Quarantäne


Wer in NRW in Quarantäne muss, regelt die Test- und Quarantäneverordung. Am 24.11.2021 ist eine überarbeitete Fassung in Kraft getreten.
Weitere Infos gibt es hier: https://www.land.nrw/media/25490


 


S

Schnelltestzentren im Kreis Unna

Der Kreis Unna bietet auf seiner Internetseite eine Übersicht von Corona-Teststellen im Kreisgebiet. Die dort gelisteten Einrichtungen führen die Schnelltests durch, die jedem Bürger wöchentlich zur Untersuchung auf das Coronavirus (PoC-Antigentest) zustehen. Mit der Durchführung der sogenannten Bürgertests hat der Kreis Unna verschiedene Teststellen beauftragt. Die Teststelle in Ihrer Nähe und die zugehörigen Kontaktdaten finden Sie auf dieser Seite.

Schnell- und Selbsttests in Unternehmen
Derzeit beschäftigen sich viele Unternehmen mit einer Teststrategie für ihre Mitarbeitenden. Hierbei ist es auch wichtig daran zu denken, positive Ergebnisse von Schnell- und Selbsttests an das zuständige Gesundheitsamt zu melden. Unternehmen aus dem Kreis Unna können die Daten über dieses Formular an das Gesundheitsamt des Kreises Unna übermitteln: 40_Meldung Vordruck Corona Schnelltest.indd (kreis-unna.de)
Der Wohnort des/der betroffenen Beschäftigten ist dabei nicht relevant. Mit der aktualisierten Test-Verordnung des Landes NRW können jetzt auch Betriebe Testbescheinigungen für Ihre Beschäftigen sowohl für Corona-Schnelltests als auch begleitende Selbsttests.
Die Tests dürfen nur von qualifizierten Beschäftigten durchgeführt bzw. begleitet werden. Dies können bspw. bei einem HNO-Arzt geschulte Ersthelfer:innen sein.
Quelle: www.kreis-unna.de/hauptnavigation/kreis-region/politik-verwaltung/kreisverwaltung/gesundheit-und-verbraucherschutz/gesundheitsschutz-und-umweltmedizin/schnelltests-im-kreis-unna/
Anmeldung zur Beschäftigtentestung: https://www.mags.nrw/coronavirus-beschaeftigtentestung-anzeige

Zur Einhaltung der 3G-Regelung am Arbeitsplatz reicht auch eine beaufsichtigte Selbsttestung und Dokumentation im Unternehmen durch eine im Unternehmen beauftragte Person. Dieser Test kann dann jedoch nicht für andere Zwecke als Nachweis genutzt werden.
 

 


Soforthilfe Sport

Die Soforthilfe Sport der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zur Unterstützung der Vereinswelt wird weiter fortgesetzt. Sportvereine in Nordrhein-Westfalen können bis zum 15. Dezember 2021 Anträge stellen. Notleidende Vereine können die Soforthilfe weiterhin über das Online-Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen beantragen. Insgesamt stehen 10 Millionen Euro zur Verfügung, um die ehrenamtlichen Strukturen im Sport zu bewahren. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.lsb.nrw/service/foerderungen-zuschuesse/soforthilfe-fuer-den-sport-in-nrw

 

Ü

Überbrückungshilfe III Plus
Die Überbrückungshilfen werden mit dem Programm Überbrückungshilfe III Plus bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Die bewährten Förderbedingungen entsprechen denjenigen der Überbrückungshilfe III. Neu ist eine „Restart-Prämie“, die denjenigen Unternehmen eine Personalkostenhilfe bietet, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal schneller aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen. Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen. Anträge können nur durch prüfende Dritte (bspw. Steuerberater:in) gestellt werden.

Weitere Informationen gibt es hier:
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ueberbrueckungshilfe/Ueberbrueckungshilfe-III-Plus/ueberbrueckungshilfe-iii-plus.html

 

Überbrückungshilfe IV
Für Unternehmen wird das bewährte und aktuell geltende Instrument der Überbrückungshilfe III Plus als Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgeführt. Ebenso wird die aktuell geltende Neustarthilfe Plus für Selbständige für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgeführt. Für Weihnachtsmärkte, die aktuell besonders betroffen sind, werden erweiterte Möglichkeiten im Rahmen der neuen Überbrückungshilfe IV zur Verfügung gestellt.
Quelle: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/11/20211124-altmaier-zur-verlangerung-corona-hilfen.html
Wenn Antragstellungen möglich sind, werden wir diese hier verlinken.

 

 

V


Verfügungen, Allgemeinverfügungen und Erlasse

Die Corona-Schutzverordnung, die Einreiseverordnung und viele weitere Allgemeinverfügungen und Erlasse regeln den Umgang mit der Corona-Krise in NRW. Die Dokumente werden – durch die sich ändernde Lage – regelmäßig angepasst. Die aktuellen Versionen finden Sie hier: https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw

 

W

Weiterbildung in der Krise
Unternehmen, die trotz Kurzarbeit und Krise ihre Beschäftigten weiterbilden, werden unterschiedlich unterstützt. Von der Bundesagentur für Arbeit werden unter bestimmten Voraussetzungen die Lehrgangskosten und das Vergütungsentgelt teilweise bezuschusst. Unter diesen Voraussetzungen können auch für Beschäftigte in Kurzarbeit die Sozialversicherungsbeiträge erstattet werden. Voraussetzung ist für alle, dass es sich um berufliche Weiterbildungen nach § 82 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) handelt (u. a. muss die Weiterbildung eine AZAV-Zertifizierung haben).

Zuständige Ansprechpartner*innen sind jeweils die Arbeitgeberservices der örtlich zuständigen Arbeitsagenturen. Weitere Informationen finden sich hier: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/foerderung-von-weiterbildung
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU bis maximal 249 Vollzeitbeschäftigte) können zudem auch den Bildungsscheck für ihre Beschäftigten nutzen. Für bis zu zehn Mitarbeitende können die Schecks beantragt werden. Die Förderung beträgt 50 Prozent der Fortbildungskosten (bei Fortbildungen unter 1.000 Euro). Ab Kosten von 1.000 Euro gibt es die Maximalförderung von 500 Euro. Bildungsschecks können bei unserem Bildungsberater Jan Dettweiler unter 0230327-2290 oder per E-Mail an j.dettweiler@wfg-kreis-unna.de beantragt werden.

 



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