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11. Juni 2021 Zurück

Corona-ABC für Unternehmen aus dem Kreis Unna

Um Unternehmen kurz und unkompliziert zu aktuellen Corona-Fragestellungen aus der betrieblichen Praxis zu informieren, haben wir untenstehende Liste für Sie erarbeitet.

Ihr Anliegen wird nicht thematisiert? Kein Problem: Unsere Berater*innen aus dem WFG-Krisenteam stehen Ihnen telefonisch Rede und Antwort und sind unter 02303/27-1690 zu erreichen. Die Liste wird übrigens laufend ergänzt und überarbeitet.

A

App
In Deutschland gibt es eine Corona-Warn-App, die hilft festzustellen, ob jemand in Kontakt mit einer infizierten Person war. Hilfe bei Problemen mit der App gibt es bei der Hotline unter +49 (0)800 7540001.


Arbeitsschutzregel
Als Arbeitgeber sind Sie verpflichtet, die Corona-Arbeitsschutzverordnung einzuhalten und ihre Mitarbeiter*innen vor einer Ansteckung im Betrieb zu schützen. Die Corona Arbeitsschutzverordnung wird aktuell regelmäßig überarbeitet. Aktuell gilt die dritte Verordnung der Änderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vom 21.04.2021.
Arbeitgeber sind verpflichtet allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, regelmäßige Tests anzubieten:

  • grundsätzlich mindestens 2-mal pro Woche.
    Die Kosten für die Tests tragen die Arbeitgeber.

Folgende bestehende Corona-Arbeitsschutzregelungen werden bis zum 30. Juni 2021 verlängert:

  • Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten, wenn die Tätigkeit dies zulässt. Diese Regelung ist aktuell aus der Arbeitsschutzverordnung gestrichen, da sie seit dem 22.04.2021 Bestandteil des Vierten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite ist.
  • Arbeitgeber sind im Rahmen der Beurteilung der Gefährdungen verpflichtet, betriebliche Hygienepläne zu erstellen, umzusetzen sowie zugänglich zu machen.
  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen, auch in Kantinen und Pausenräumen
  • Tragen von medizinischem Mund-Nasen-Schutz oder Atemschutzmasken, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Arbeitgeber müssen diese zur Verfügung stellen.
  • Arbeitgeber müssen eine ausreichende Handhygiene am Arbeitsplatz sicherstellen.
  • Regelmäßiges Lüften muss gewährleistet sein.
  • Es gelten strenge betriebliche Regelungen zur Kontaktvermeidung im Betrieb:

    • Müssen Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen.
    • In Betrieben ab 10 Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden. Kontakte zwischen den Gruppen sind zu vermeiden.

    Die zuständigen Arbeitsschutzbehörden können die Einhaltung aller Anforderungen der Verordnung im Einzelfall durch behördliche Anordnungen durchsetzen und Verstöße gegen ihre Anordnung mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 30.000 € ahnden
    Quelle: https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/2021/verbindliche-testangebote-in-betrieben-kommen.html




Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
Wer an COVID-19 erkrankt ist, erhält von seiner behandelnden Ärztin beziehungsweise seinem behandelnden Arzt eine Krankschreibung.   
Hinweis: Das Gesundheitsamt stellt keine Krankschreibungen aus. Wer nicht an COVID-19, sondern an einer leichten Atemwegserkrankung leidet (Erkältung, grippaler Infekt etc.), kann seit dem 19. Oktober 2020 telefonisch krankgeschrieben werden. Diese Regelung gilt vorerst befristet bis Ende Juni 2021. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte können demnach Patientinnen und Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankscheiben. Dazu ist eine eingehende telefonische Befragung oder eine Videosprechstunde notwendig, ein persönliches Vorstellen in der Praxis entfällt dagegen.
Einmalig kann die Krankschreibung telefonisch für weitere sieben Kalendertage verlängert werden.


Ausbildungsförderung
Um die betriebliche Ausbildung auch in Corona-Zeiten zu sichern, gibt es für kleine und mittlere Unternehmen (bis max. 249 auf Vollzeit gerechnete Beschäftigte) Zuschüsse und Prämien von der Bundesagentur für Arbeit.
Um die Ausbildungsprämie oder die Ausbildungsprämie plus zu erhalten, muss der Betrieb erheblich von der Corona-Krise betroffen sein.
Dafür gelten diese Kriterien:
Die Beschäftigten haben im Jahr 2020 mindestens in einem Monat in Kurzarbeit gearbeitet oder der Umsatz des Ausbildungsbetriebs ist im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum entweder

  • in 2 aufeinanderfolgenden Monaten um durchschnittlich 50 Prozent zurückgegangen oder      
  • in 5 zusammenhängenden Monaten um durchschnittlich 30 Prozent zurückgegangen.

Wurde das Unternehmen nach April 2019 gegründet, kann in beiden Varianten alternativ der Durchschnitt des jeweiligen Zeitraums für 2020 mit dem Durchschnitt der Umsätze der Monate November und Dezember 2019 verglichen werden.  
Neue Regelungen ab dem 1. Juni 2021:      

Außerordentliche Wirtschaftshilfen (November/Dezember 2020)
Die Bundesregierung unterstützte Selbstständige, Solo-Selbstständige, Betriebe und Einrichtungen, die von der temporären Schließung im November und Dezember betroffen waren. Die Antragsfrist zu den November- und Dezemberhilfen endete am 30.04.2021. Änderungsanträge können noch bis 30. Juni 2021 gestellt werden.
Quelle: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ausserordentliche-Wirtschaftshilfe/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html




B

Betriebliche Pandemieplanung

Tipps für eine betriebliche Pandemieplanung gibt es hier: https://www.dguv.de/medien/inhalt/praevention/themen_a_z/biologisch/pandemieplanung/dguv_pandemieplanung.pdf



C

Corona-Hilfen

Eine Übersicht vieler aktueller Finanzhilfen für Unternehmen und (Solo-)Selbstständige finden Sie hier:https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/C-D/coronahilfen-foerderinstrumente-infografik.pdf?__blob=publicationFile&v=14



Corona-Schutzverordnung NRW
Die Inzidenzen gehen zurück. Ab Samstag 12. Juni 2021 wird der Kreis Unna in der Inzidenzstufe 1 sein (Inzidenz unter 35).

Eine Übersicht der aktuellsten Verordnungen finden Sie hier:
Verordnungen, Allgemeinverfügungen und Erlasse | Arbeit.Gesundheit.Soziales (mags.nrw)

Die aktuelle Corona-Schutzverordnung (mit den markierten Änderungen ab 10. Juni 2021):
210609_coronaschvo_ab_10.06.2021_lesefassung_mit_markierungen_0.pdf (mags.nrw)

Informationen zur Corona-Arbeitsschutzverordnung:
BMAS - FAQs zur Corona-Arbeitsschutzverordnung.

Weitere Informationen zu Regelungen: Coronavirus | Das Landesportal Wir in NRW



Coronaverdacht/-fall im Betrieb – erste Schritte
Bei einem Verdacht sollte der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin umgehend nach Hause geschickt und von diesem/dieser eine telefonische Anmeldung beim Hausarzt vorgenommen werden.
Räume, in denen sich eine COVID-19 erkrankte Person aufgehalten hat, sind soweit möglich gut zu lüften. Die Kontaktflächen im Betrieb (z. B. Arbeitsplatz, Toiletten, Türgriffe, Tastaturen, Telefone) sind von unterwiesenen Reinigungskräften/Personal gründlich zu reinigen und mit einem für Viren geeigneten Desinfektionsmittel zu desinfizieren.
Stellen Sie fest, welche Personen sich in unmittelbarer Nähe der Verdachtsperson aufgehalten haben. Diese Information ist wichtig zur Ermittlung der Infektionsketten und muss bei Bedarf dem Gesundheitsamt übermittelt werden (siehe auch Kontaktnachverfolgung).
Bis zum Bekanntwerden des Testergebnisses muss der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin in häuslicher Quarantäne bleiben. Bei positivem Testergebnis bleibt der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin 14 Tage in häuslicher Quarantäne. Dies gilt auch bei milden Krankheitsverläufen.Bei Bestätigung der Infektion durch ein positives Testergebnis meldet der Arzt das Ergebnis an das Gesundheitsamt. Dieses wendet sich dann an den Betrieb und ordnet weitere Maßnahmen an.Weitere – ausführliche Informationen gibt es auch in dieser Broschüre.



D


Dezemberhilfen
Die Bundesregierung unterstützte Selbstständige, Solo-Selbstständige, Betriebe und Einrichtungen, die von der temporären Schließung im November und Dezember betroffen waren. Die Antragsfrist zu den November- und Dezemberhilfen endete am 30.04.2021. Änderungsanträge können noch bis 30. Juni 2021 gestellt werden.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/november-und-dezemberhilfe.html

 

 

Digitale Lösungen für Einzelhandel, Veranstaltungsbranche und Gastgewerbe
Die DIHK hat eine Datenbank von Anbietern für digitale Lösungen zusammengestellt. Sie soll betroffenen Unternehmen helfen, einen passenden Anbieter für Themen wie „Personenzählung und Zutrittssysteme“ oder „Smart Services“ zu finden. Entsprechende Dienstleister sind hier gelistet.



Dienstreisen
Planen Sie eine Dienstreise ins In- oder Ausland, die Sie nicht verschieben können? Benötigen Sie dringend die persönliche Unterstützung eines internationalen Spezialisten an Ihrem Standort im Kreis Unna? Trotz Corona ist es in der Regel möglich, diese dringend nötigen Reisen anzutreten. Für Dienstreisen gelten nämlich andere Regelungen als für Reisen zu touristischen Zwecken. Die genauen Bestimmungen sind von Land zu Land unterschiedlich und ändern sich durch die Anpassung der Verordnungen an die aktuell dynamische Corona-Lage derzeit regelmäßig.
Unser WFG-Krisenteam berät sie gerne zu Ihrem aktuellen Reisevorhaben. Bitte senden uns eine Mail mit den geplanten Reisedaten und dem Reiseziel (bzw. Herkunftsland des Einreisenden) an postwfg-kreis-unnade oder kontaktieren Sie das Krisenteam telefonisch, Tel. 02303 27-1690.



E

Entlassungskriterien – Wann gelte ich wieder als gesund?
Über das Ende der Quarantäne/Isolierung entscheidet das Gesundheitsamt. Hier finden sich Entlassungskriterien aus der Isolierung: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Entlassmanagement-Infografik.pdf?__blob=publicationFile



Erkrankungssymptome

Sie verspüren Erkrankungssymptome – und wollen wissen, ob es eine Covid-19-Erkrankung ist?
Hier gibt es eine Orientierungshilfe.



G

Gastgeber fördern
In Kooperation mit der NRW.BANK und dem DEHOGA NRW haben die IHKs in NRW eine Neuauflage des Flyers „Gastgeber fördern” erstellt. Kurz und übersichtlich werden die während der Corona-Krise angepassten Förderprogramme in Tabellenform dargestellt. Die Übersicht zum Download nennt die einzelnen Fördertöpfe und informiert über Fördervoraussetzungen. Mehr unter: https://www.dortmund.ihk24.de/blueprint/servlet/resource/blob/4895682/9e12d2fb2b917ae47a858fff635c6e86/flyer-gastgeber-foerdern-data.pdf

 

Grundsicherung Vereinfachte Antragstellung

Zur Abfederung von Härten der Lockdown-Maßnahmen hat der Bund bereits Ende März 2020 einen erleichterten Zugang für die Grundsicherung geschaffen und diese Regelungen bereits bis Ende 31. Dezember 2021 verlängert. Dabei wurden die Vermögensprüfungen eingeschränkt, die Regelungen zu Erstattungen für Aufwendungen für Unterkunft und Heizung deutlich verschlankt und die Bewilligung vorläufiger Leistungen vereinfacht. Mit diesen Regelungen sollen Personengruppen unterstützt werden, deren Existenzgrundlage im Rahmen der Pandemie-Maßnahmen in Gefahr geraten ist – darunter Personen im Kurzarbeitergeldbezug, Freiberufler:innen, Solo-Selbständige oder Kleinunternehmer:innen.
Weitere Informationen und die Antragsunterlagen erhalten Sie hier: Grundsicherung für Kurzarbeitende und Selbstständige (arbeitsagentur.de)

Wenden Sie sich auch direkt an das Jobcenter Kreis Unna (bei Wohnsitz im Kreis Unna): https://www.jobcenter-kreis-unna.de/

 

H

Homeoffice-Pflicht

Als Arbeitgeber sind Sie verpflichtet, die Corona-Arbeitsschutzverordnung einzuhalten und ihre Mitarbeiter*innen vor einer Ansteckung im Betrieb zu schützen. Darüber hinaus sind Sie auch durch die Bundesnotbremse verpflichtet. Dazu gehört auch die Pflicht Homeoffice, wo immer möglich, anzubieten. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Bundesnotbremse: Infektionsschutzgesetz: Das regelt die bundeseinheitliche Notbremse (bundesregierung.de)
Diese gilt nur ab einer Inzidenz von mehr als 100 (auf Eben der Landkreise und kreisfreien Städte). Liegt die Inzidenz unter 100 gelten die jeweiligen Landesverordnungen.

Corona-Arbeitsschutzverordnung:BMAS - SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

 


Hotlines im Kreis Unna

  • Hotline Gesundheitsbehörde Kreis Unna: 0800 / 10 20 205 (Mo. - Fr. 8 bis 12 Uhr)
  • Kommunale Ausländerbehörde-Hotline: 02303 / 27 33 33
  • Coronavirus-Hotline NRW-Gesundheitsministerium: 0211 / 9119 1001 (Mo.- Fr. 8 bis 18 Uhr)
  • Coronavirus-Hotline Bundesgesundheitsministerium: 030 / 34 64 65 100
  • Infotelefon (für Unternehmen und Azubis) der IHK zu Dortmund:  0231 / 5417- 444 (zu den Geschäftszeiten)
  • Infotelefon (für Unternehmen) der WFG Kreis Unna: 02303 / 27 1690
  • Infotelefon der Erziehungsberatungsstelle (für Bönen, Fröndenberg und Holzwickede): 02301 / 945940 (Mo.-Do. 8 - 15.45 Uhr, Fr. 8 - 12.30 Uhr)


 

I

Insolvenz
Die Ausbreitung des Coronavirus hat zu Einschränkungen in vielen Bereichen des Privat- und Wirtschaftslebens geführt. Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Insolvenzrecht ist bis zum 31. Januar 2021 verlängert, um eben gerade diese Folgen der Pandemie für die Wirtschaft abzufedern. Eine Verlängerung der Regelung bis 30. April 2021 ist erfolgt. Die Regelungen gelten grundsätzlich für einen begrenzten Zeitraum und sollen nach dem Ende der derzeitigen Ausnahmesituation die Rückkehr zur bisherigen Rechtslage sichern. Durch das Gesetz ist im März 2020 die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen ausgesetzt worden, die infolge der Coronavirus-Pandemie insolvenzreif geworden sind und dennoch Aussichten darauf haben, sich unter Inanspruchnahme staatlicher Hilfsangebote oder auf andere Weise zu sanieren.
Diese Verlängerung soll nur für Unternehmen gelten, die infolge der Coronavirus-Pandemie überschuldet sind, ohne zahlungsunfähig zu sein. Denn anders als bei zahlungsunfähigen Unternehmen bestehen bei überschuldeten Unternehmen Chancen, die Insolvenz dauerhaft abzuwenden. Unternehmen, die zahlungsunfähig sind, können dagegen ihre fälligen Verbindlichkeiten bereits nicht mehr bezahlen. Um das erforderliche Vertrauen in den Wirtschaftsverkehr zu erhalten, sollen diese Unternehmen daher nicht in die Verlängerung einbezogen werden.
Seit Mai 2021 gelten wieder die ursprünglichen Regelungen des Insolvenzrechtes.
Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/insolvenzaussetzungsgesetz-1781394

 

K

Kinderkrankengeld – verlängerter Anspruch für Eltern
Gesetzlich versicherte Eltern können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 30 statt 20 Tagen Kinderkrankengeld beantragen. Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder KiTas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der KiTa eingeschränkt wurde.
Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch von 30 auf 60 Tage pro Kind. Diese neue Regelung gilt rückwirkend ab 5. Januar 2021.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten Ihrer Krankenkasse.
Nicht gesetzlich Versicherte wie Selbständige und Freiberufler, sonstige Privatversicherte und freiwillig gesetzlich Versicherte ohne Anspruch auf Kinderkrankengeld sowie gesetzlich Versicherte mit privat versichertem Kind sind durch die Regelungen des Bundes leider nicht anspruchsberechtigt.
Hier sorgt die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen dafür, dass diese Lücke geschlossen wird. Für Personengruppen, die keinen Anspruch auf Kinderkrankengeld gem. § 45 SGB V oder vergleichbare Leistungen haben, wurde ein besonderes Programm zur „Betreuungsentschädigung“ geschaffen. Anspruchsvoraussetzung ist, dass ein Kind unter 12 Jahren häuslich betreut wird. Die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, ist unschädlich. Beantragt werden können bis zu 10 Tage Verdienstausfallsentschädigung pro Kind (bei Alleinerziehenden 20 Tage). Der Tagessatz orientiert sich an den Entschädigungen nach Infektionsschutzgesetz und beträgt pauschal 92 Euro. Anträge können ab Februar 2021 bei den Bezirksregierungen gestellt werden.

 

Kontaktnachverfolgung

Sie haben einen Infektionsverdacht/-fall im Betrieb und möchten eine Liste der Kontaktpersonen aufstellen, dann hilft Ihnen diese Grafik des Robert-Koch-Institutes weiter: Kontaktpersonennachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen (rki.de)
Eine Vorlage zur Anlage einer Kontaktpersonenliste findet sich hier: Corona - Kontaktpersonenliste.pdf (aglasterhausen.de)
Sie können damit die Kontaktnachverfolgung des Gesundheitsamtes unterstützen.


Kredit
Als Unternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler sind Sie durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten und benötigen einen Kredit?
Um Ihre Liquidität zu verbessern und laufende Kosten zu decken, können Sie jetzt einen KfW-Kredit erhalten. Den Kredit beantragen Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse.Informationen zu den verschiedenen Angeboten der KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau sowie der NRW.Bank finden Sie hier.

 

 

Kurzarbeitergeld: Aktuelle Regelungen
Kurzarbeitergeld hilft, Ihrem Betrieb wertvolle Arbeitskräfte zu erhalten, auch wenn Ihre Beschäftigten vorübergehend zu wenig Arbeit haben. Für die Zeit der Kurzarbeit ersetzt es Ihnen einen Teil der Kosten des Entgelts für Ihre Beschäftigten. Außerdem werden Ihnen die Sozialversicherungsbeiträge abzüglich der Arbeitslosenversicherung pauschaliert zu 50 oder 100 Prozent erstattet. Kurzarbeitergeld erfordert, dass Ihr Betrieb bestimmte Voraussetzungen erfüllt. So müssen zum Beispiel

  • mindestens 10 Prozent Ihrer Beschäftigten einen Entgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Ihre Angestellten Überstunden und positive Zeitguthaben abgebaut haben (bis auf bestimmte Ausnahmen).

Ihre Beschäftigten erhalten 60 Prozent des Netto-Entgelts als Kurzarbeitergeld (Beschäftigte mit mindestens einem Kind: 67 Prozent). Ab dem 4. Bezugsmonat kann das Kurzarbeitergeld erhöht werden – vorausgesetzt, der Entgeltausfall beträgt im jeweiligen Monat mindestens 50 Prozent.

Soweit spätestens Juni 2021 der erste Kalendermonat ist, für den Ihr Betrieb Kurzarbeitergeld erhält, werden die von Ihnen als Betrieb allein während der Kurzarbeit zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge pauschaliert erstattet. Der Umfang dieser Erstattung ist davon abhängig, in welchen Kalendermonaten es Kurzarbeit gab.

  • Für die Zeit vom 01.01.2021 bis 30.06.2021 beträgt der Erstattungssatz 100 Prozent.
  • Für die Zeit vom 01.07.2021 bis 31.12.2021 beträgt der Erstattungssatz 50 Prozent.   

Weitere Informationen sowie die Antragstellung sind auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit abrufbar.
 



L


Lockdown
NRW ist seit dem 16.12.2020 in einen weiteren Lockdown. Das öffentliche Leben wird weitestgehend heruntergefahren. Kontakte sollen, wo immer möglich, vermieden werden. Die aktuellen Regelungen finden Sie hier.

 

Lüften
Zur Pandemieprävention gehört das Lüften von geschlossenen Räumen, um die Aerosolkonzentration niedrig zu halten. Empfehlungen zum Lüftungsverhalten von Innenraumarbeitsplätzen finden sich hier: https://publikationen.dguv.de/regelwerk/publikationen-nach-fachbereich/verwaltung/innenraumklima/3932/fbvw-502-sars-cov-2-empfehlungen-zum-lueftungsverhalten-an-innenraumarbeitsplaetzen
 
Lüftungsrechner
Mit diesem Online-Lüftungsrechner können Sie nach Bestimmung der Raumgröße und Anzahl der anwesenden Personen die Lüftungsintervalle bestimmen. https://www.bgn.de/lueftungsrechner/



N

Neustarthilfe – Besondere Unterstützung für Soloselbstständige und kleine Kapitalgesellschaften
Soloselbstständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfe III sonst keine oder nur gerine Fixkosten geltend machen können, erhalten eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe). Förderzeitraum für die Neustarthilfe ist Januar bis Juni 2021.
Die Neustarthilfe beträgt einmalig 50 Prozent eines sechsmonatige Referenzumsatz, d. h. die Hälfte des Jahresumsatzes 2019. Davon werden einmalig 50 Prozent als Neustarthilfe ausgezahlt – maximal bis 7.500 Euro für Soloselbständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und maximal 30.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften.
Sie ist aufgrund der Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u. ä. anzurechnen. Dieser Zuschuss muss, wenn die Antragsvoraussetzungen vorliegen, nicht zurückgezahlt werden.
Antragsberechtigt sind:

  • Soloselbständige, mit oder ohne Personengesellschaften
  • Kapitalgesellschaften mit einem Gesellschafter (Ein-Personen-Kapitalgesellschaften),
  • Kapitalgesellschaften mit mehreren Gesellschaftern (Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften) sowie
  • Sonderfall: kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten

Der sechsmonatige Förderzeitraum der Neustarthilfe (Januar bis Juni 2021) überschneidet sich nicht mit dem der Überbrückungshilfe II (September bis Dezember 2020) oder der November- oder Dezemberhilfe (November bzw. Dezember 2020).
Die Neustarthilfe kann somit zusätzlich zu diesen Hilfen beantragt werden. Dagegen kann die Neustarthilfe nicht beantragt werden, wenn Überbrückungshilfe III in Anspruch genommen wird - und umgekehrt. Die Antragstellenden müssen sich also bei ihrem Antrag zwischen Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III entscheiden.
Detaillierte Informationen – auch zu den Antragsvoraussetzungen finden sich hier: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/neustarthilfe.html
Anträge zur Neustarthilfe können jetzt hier gestellt werden.


„Notbremse“ und/oder “Bundes-Notbremse“
Das vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite ist am 23. April 2021 in Kraft getreten. Die dort geregelten bundesweiten Beschränkungen („Bundes-Notbremse“) gelten ab Samstag, 24. April 2021, in Kreisen und kreisfreien Städten, die an drei Tagen in Folge den 7-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überstiegen haben.
Infektionsschutzgesetz: Das regelt die bundeseinheitliche Notbremse
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bundesweite-notbremse-1888982


Novemberhilfen

Die Bundesregierung unterstützte Selbstständige, Solo-Selbstständige, Betriebe und Einrichtungen, die von der temporären Schließung im November und Dezember betroffen waren. Die Antragsfrist zu den November- und Dezemberhilfen endete am 30.04.2021. Änderungsanträge können noch bis 30. Juni 2021 gestellt werden.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/november-und-dezemberhilfe.html

 

 

NRW.BANK Finanzierungshilfen
Die NRW.BANK, die Förderbank des Landes NRW, hat ähnlich wie die KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau eigene Programme zur finanziellen Unterstützung von Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen eingerichtet, die durch die aktuelle Krise in finanzielle Engpässe geraten sind. Alle Prozesse rund um die Corona-Pandemie sind sehr dynamisch. Die NRW.BANK hat bereits diverse Programmänderungen umgesetzt und arbeitet in enger Abstimmung mit dem Land an weiteren programmbezogenen Hilfsmaßnahmen.
Quelle  und weitere Informationen zum Thema: https://www.nrwbank.de/de/themen/gruendung/corona-hilfe-nrwbank.html

 


P

PCR Test
PCR-Tests können entweder über den zuständigen Betriebsarzt oder spezielle Testzentren im Unternehmen erfolgen. Hilfestellung beim Testen bzw. ggf. bei der Einweisung gibt das Gesundheitsnetz Unna. http://www.mein-gesundheitsnetz.com/, Tel.: 02303 929348.
Sollte der Test positiv ausfallen, muss dieses Ergebnis unmittelbar an das Gesundheitsamt des Kreises Unna gemeldet werden. Den Vordruck finden Sie hier: 40_Meldung Vordruck Corona Schnelltest.indd (kreis-unna.de)

 
Prävention

Prävention allgemein: Regel AHA+A+L-3G?
AHA-Regel: Abstand, Händewaschen und medizinische Maske
L: Lüften: Halten sich mehrere Menschen gemeinsam in einem geschlossenen Raum wie in Schulen oder Büros auf, soll regelmäßig gelüftet werden.
A: App, also für die Corona-Warn-App
Vermeidung der 3G: Geschlossene Räume, Gruppen und Gedränge




Q

Quarantäne

Wer in NRW in Quarantäne muss, regelt die Test- und Quarantäneverordung. Am 23.04.2021 ist eine überarbeitete Fassung in Kraft getreten. Wesentliche Neuerung: Symptomlose Personen, die bereits eine Zweitimpfung erhalten haben und somit über einen nach RKI-Definition vollständigen Impfschutz verfügen, müssen nicht mehr in Quarantäne, wenn sie Kontaktperson einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person sind.
Hierzu führt die Verordnung aus: „Bei symptomlosen Personen, die über einen gemäß RKI-Definition vollständigen Impfschutz gegen eine SARS-CoV-2-Infektion mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff verfügen, entfällt die Quarantänepflicht.” Nach RKI-Definition als vollständig geimpft gelten Personen 14 Tage nach der zweiten (BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca) beziehungsweise einmaligen (Johnson & Johnson) Impfung, das heißt am 15. Tag.
Entwickelt die Kontaktperson trotz vorausgegangener Impfung Symptome, so muss sie sich unverzüglich in Quarantäne begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen. Die Entscheidung trifft das zuständige Gesundheitsamt.Weitere Infos gibt es hier: https://www.mags.nrw/pressemitteilung/neue-corona-test-und-quarantaeneverordnung-vollstaendig-geimpfte-kontaktpersonen

 


S

Schnelltestzentren im Kreis Unna

Der Kreis Unna bietet auf seiner Internetseite eine Übersicht von Corona-Teststellen im Kreisgebiet. Die dort gelisteten Einrichtungen führen die Schnelltests durch, die jedem Bürger wöchentlich zur Untersuchung auf das Coronavirus (PoC-Antigentest) zustehen. Mit der Durchführung der sogenannten Bürgertests hat der Kreis Unna verschiedene Teststellen beauftragt. Die Teststelle in Ihrer Nähe und die zugehörigen Kontaktdaten finden Sie auf dieser Seite.

Schnell- und Selbsttests in Unternehmen
Derzeit beschäftigen sich viele Unternehmen mit einer Teststrategie für ihre Mitarbeitenden. Hierbei ist es auch wichtig daran zu denken, positive Ergebnisse von Schnell- und Selbsttests an das zuständige Gesundheitsamt zu melden. Unternehmen aus dem Kreis Unna können die Daten über dieses Formular an das Gesundheitsamt des Kreises Unna übermitteln: 40_Meldung Vordruck Corona Schnelltest.indd (kreis-unna.de)
Der Wohnort des/der betroffenen Beschäftigten ist dabei nicht relevant. Mit der aktualisierten Test-Verordnung des Landes NRW können jetzt auch Betriebe Testbescheinigungen für Ihre Beschäftigen sowohl für Corona-Schnelltests als auch begleitende Selbsttests.
Die Tests dürfen nur von qualifizierten Beschäftigten durchgeführt bzw. begleitet werden. Dies können bspw. bei einem HNO-Arzt geschulte Ersthelfer:innen sein. Die Testbescheinigungen können die Beschäftigten dann auch im Rahmen der Geltungsdauer von 24 Stunden im Einzelhandel oder bei körpernahen Dienstleistungen einsetzen.
Quelle: https://www.kreis-unna.de/hauptnavigation/kreis-region/politik-verwaltung/kreisverwaltung/gesundheit-und-verbraucherschutz/gesundheitsschutz-und-umweltmedizin/schnelltests-im-kreis-unna/
Anmeldung zur Beschäftigtentestung: https://www.mags.nrw/coronavirus-beschaeftigtentestung-anzeige

Schnelltests im Kreis Unna - Kreis Unna (kreis-unna.de)

 
NRW-Soforthilfe 2020 (27. März 2020 bis 31. Mai 2020)

Die NRW-Soforthilfe 2020 diente der Überbrückung eines betrieblichen Liquiditätsengpasses im Förderzeitraum des ersten Lockdowns 2020. Anträge für die NRW-Soforthilfe 2020 konnten bis zum 31. Mai 2020 gestellt werden.
Abrechnungsverfahren der NRW-Soforthilfe
Alle 430.000 Soforthilfe-Empfängerinnen und -Empfänger erhalten eine E-Mail. Diese enthält einen Link, mit dem sie das Abrechnungsverfahren freiwillig starten können. In einem – wie bei der Antragstellung – rein digitalen Verfahren wird die persönliche Förderhöhe ermittelt. Sollte sich dabei herausstellen, dass mit der Pauschale zu viel Fördermittel ausgezahlt wurden, muss die Rückzahlung bis Ende Oktober 2022 (geänderte Frist ab Mai 2021) erfolgen. Quelle: https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020


Soforthilfe Sport

Die Soforthilfe Sport der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zur Unterstützung der Vereinswelt wird weiter fortgesetzt. Sportvereine in Nordrhein-Westfalen können bis zum 15. Juni 2021 Anträge stellen. Notleidende Vereine können die Soforthilfe weiterhin über das Online-Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen beantragen. Insgesamt stehen 15 Millionen Euro an Landesmitteln zur Verfügung, um die ehrenamtlichen Strukturen im Sport zu bewahren.Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.lsb.nrw/service/foerderungen-zuschuesse/soforthilfe-fuer-den-sport-in-nrw

 

Ü

Überbrückungshilfe II (September bis Dezember 2020)

Seit September 2020 ist die Überbrückungshilfe II das aktive Zuschussprogramm mit einer Laufzeit bis Ende Dezember 2020. Das Bundesprogramm der Überbrückungshilfe sieht auch in der 2. Phase vor, dass Kosten des privaten Lebensunterhalts, wie private Wohnkosten, Krankenversicherungsbeiträge sowie Beiträge zur privaten Altersvorsorge nicht abgedeckt werden. Die Antragsfrist zur ÜBH III endete zum 31. März 2021. Änderungsanträge konnten bis zum 31. Mai 2021 gestellt werden.
Quelle: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ueberbrueckungshilfe/Ueberbrueckungshilfe-II/ueberbrueckungshilfe-ii.html

 
Überbrückungshilfe III
Bis zum 31. August 2021 haben Unternehmen Zeit, einen Antrag auf Überbrückungshilfe III zu stellen. Für Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent zwischen November 2020 und Juni 2021, erhalten sie Fixkostenzuschüsse bis zu maximal 1,5 Millionen Euro. Wenn Unternehmen in mindestens drei der Monate seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von mehr als 50 Prozent erlitten haben, erhalten sie zusätzlich zur regulären Förderung einen Eigenkapitalzuschuss.
Sonderregelungen gibt es für besonders betroffene Branchen, wie die Reisebranche, Kultur- und Veranstaltungsbranche u. a..
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/ueberbrueckungshilfe-iii.html
Der Antrag kann über einen prüfenden Dritten, z.B. den Steuerberater gestellt werden.
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Textsammlungen/antragstellung-erklaert.html?nn=1869828

Update 10. Juni 2021
Die Überbrückungshilfen werden mit dem Programm Überbrückungshilfe III plus bis zum 30. September 2021 verlängert. Die bewährten Förderbedingungen werden in der Überbrückungshilfe III Plus beibehalten. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können.
Auch die Obergrenze für die Förderung im Rahmen der Überbrückungshilfe III und der Überbrückungshilfe III Plus. Künftig können Unternehmen, die von staatlichen Schließungsmaßnahmen direkt oder indirekt betroffen sind, bis zu 40 Mio. Euro als Schadensausgleich im Rahmen der Überbrückungshilfe geltend machen.
Die genauen Details werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.
Die Pressemitteilung zur Verlängerung mit ersten Informationen finden Sie hier:
BMWi - Bundesregierung verlängert Überbrückungshilfen bis September.

 

V


Verfügungen, Allgemeinverfügungen und Erlasse

Die Corona-Schutzverordnung, die Einreiseverordnung und viele weitere Allgemeinverfügungen und Erlasse regeln den Umgang mit der Corona-Krise in NRW. Die Dokumente werden – durch die sich ändernde Lage – regelmäßig angepasst. Die aktuellen Versionen finden Sie hier: https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw

 

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Weiterbildung in der Krise
Unternehmen, die trotz Kurzarbeit und Krise ihre Beschäftigten weiterbilden, werden unterschiedlich unterstützt. Von der Bundesagentur für Arbeit werden unter bestimmten Voraussetzungen die Lehrgangskosten und das Vergütungsentgelt teilweise bezuschusst. Unter diesen Voraussetzungen können auch für Beschäftigte in Kurzarbeit die Sozialversicherungsbeiträge erstattet werden. Voraussetzung ist für alle, dass es sich um berufliche Weiterbildungen nach § 82 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) handelt (u. a. muss die Weiterbildung eine AZAV-Zertifizierung haben).

Zuständige Ansprechpartner*innen sind jeweils die Arbeitgeberservices der örtlich zuständigen Arbeitsagenturen.cWeitere Informationen finden sich hier: www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/foerderung-von-weiterbildungKleine und mittlere Unternehmen (KMU bis maximal 249 Vollzeitbeschäftigte) können zudem auch den Bildungsscheck für ihre Beschäftigten nutzen. Für bis zu zehn Mitarbeitende können die Schecks beantragt werden. Die Förderung beträgt 50 Prozent der Fortbildungskosten (bei Fortbildungen unter 1.000 Euro). Ab Kosten von 1.000 Euro gibt es die Maximalförderung von 500 Euro. Bildungsschecks können bei unserem Bildungsberater Jan Dettweiler unter 0230327-2290 oder per E-Mail an j.dettweiler@wfg-kreis-unna.de beantragt werden.

 



Ansprechpartner/in

Zentrale Rufnummer

T
02303 27-1690