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14. Juni 2022 Zurück

Nachhaltige Entwicklung des Schürenfeldes

Tauschten sich zur nachhaltigen Entwicklung des Gewerbegebietes Schürenfeld aus: Die Teilnehmenden des Workshops.

Dachbegrünung, Photovoltaikanlagen, Wärmekonzepte und Co.: Um ein Gewerbegebiet sowohl unter ökologischen als auch unter ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten zu entwickeln, gibt es unzählige Ideen und Kriterien. Doch nicht jeder Ansatz lässt sich pauschal auf jede Kommune und jeden Gewerbestandort übertragen. Hier bedarf es individueller Lösungen und passgenauer, innovativer Überlegungen. Die Frage, wie sich Klima- und Umweltschutz, nachhaltiges Wirtschaften und die Schaffung neuer und sicherer Arbeitsplätze ganz konkret im geplanten Gewerbegebiet Schürenfeld in Fröndenberg in Einklang bringen lassen, war deshalb jetzt Thema eines Workshops.
Bürgermeisterin Sabina Müller und ihr Team entwickelten gemeinsam mit den Experten der Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) sowie Vertretern der Stadtwerke Fröndenberg Wickede GmbH Ideen und Maßnahmen für die Erschließung und anstehende Vermarktung des Gebiets.

„Fläche ist ein knappes Gut und jedes Grundstück lässt sich nur einmal an ein Unternehmen vermarkten. Durch die besondere Lage Fröndenbergs an der Ruhr gelten zudem hohe Umweltstandards, was die Ansiedlung von Betrieben angeht. Ferner ist das Thema ökologisches Wirtschaften allen Ratsfraktionen in unserer Stadt ein besonderes Anliegen. Da sich die WFG schon seit mehreren Jahren intensiv mit dem Thema nachhaltige Gewerbeflächenentwicklung beschäftigt und das Schürenfeld treuhänderisch für uns entwickelt und vermarktet, lag es auf der Hand, gemeinsam mit den Experten aus Unna Ideen für einen konkreten Kriterienkatalog zu erarbeiten“, erklärt Bürgermeisterin Sabina Müller. Dieser soll neben ökologischen und ökonomischen (Arbeitsplatzzahl und Arbeitsplatzqualität) auch soziale Aspekte wie beispielsweise Tarifgebundenheit beinhalten.

Anhand der Workshop-Ergebnisse soll nun ein Maßnahmenkatalog für die Vermarktung sowie ein Nachhaltigkeitskonzept als auch die entsprechenden Bedingungen für den Ausbau der digitalen Infrastruktur im Schürenfeld festgelegt werden.
„Sobald die ersten Ergebnisse vorliegen, werden wir diese in den entsprechenden politischen Gremien vorstellen“, erklärt WFG-Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom das weitere Vorgehen. Nach der gesetzlich vorgeschriebenen archäologischen Sondage des Gewerbestandortes, mit der im Herbst begonnen werden soll, kann perspektivisch im kommenden Jahr die Erschließung und Vermarktung des Schürenfeldes starten.

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